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Über den Ursprung des Names „Venezuela“ gibt es zwei Theorien: Manche schreiben ihn Amerigo Vespucci zu, der zusammen mit Alonso de Ojeda 1499 eine Expedition entlang der nordwestlichen Küste führte (heute bekannt als der Golf von Venezuela). Als sie die Guajira Halbinsel erreichten, beobachtete die Mannschaft die Pfahlbauten (palafitos) die die eingeborenen Anu über dem Wasser errichtet hatten. Diese erinnerten Vespucci an die Stadt Venedig und infolgedessen wurde die Region Venezuela genannt, was soviel wie „Klein-Venedig“ bedeutet.

Andererseits sagt der spanischer Konquistador und Geograph Martin Fernández de Enciso, Mitglied der gleichen Mannschaft, in seiner Schrift „Summa de Geografía“, dass die Bevölkerung dieser Region einen flachen Felsen bevölkerten und „Veneciuela“ genannt wurden.

Das Land an der Nordküste Südamerikas, umfasst ein Staatsgebiet von 916.445 km² und hat eine etwa 2.800 km lange Küste. Damit ist Venezuela fast drei Mal so groß wie Deutschland. Von der Gesamtgröße sind ca. 39 % bewaldet, 20 % bestehen aus Wiesen- und Weideland, 4 % machen Felder und Ackerland aus.

Venezuela lässt sich in vier Regionen einteilen: Die Maracaibo-Tiefländer im Nordwesten; die Anden, die sich in einem breiten Ost-Westbogen von der kolumbianischen Grenze entlang des Karibischen Meeres nach Osten erstrecken; die Orinoco-Ebenen (Llanos) im Zentrum und in das Hochland von Guayana im Südosten.

-Willkommen
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Am nördlichsten Ende des südamerikanischen Kontinentes gelegen, erwartet Sie der venezolanische Bundesstaat Falcon mit einer unglaublichen Vielzahl an landschaftlichen und kulturellen Atraktionen. In einem Staat vereinigen sich so unterschiedliche Landschaften wie Wüsten und Nebelwald, Meer und Berge, Wasserfälle, Tropfsteinhöhlen, Strand und Dünen.
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Aber nicht nur landschaftlich, auch kulturell bietet Falcon eine Vielfalt, wie nur wenige Regionen in der Welt, mit Zeugnissen aus praehistorische n Zeiten, prekolumbianis chen Kulturen, kolonialen Städten und mit einem Ausdruck typisch südamerikanischer Lebensfreude und GastfreundschaftseinerBewohner.

mapaparaguanaMit mehr als 600 km Karibikküste bietet der Bundesstaat Falcon seinen Gästen paradisisch weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser, garantierten Sonnenschein das ganze Jahr über und ein für die Karibikregion besonders angenehmes tropisches Klima.

Die mehr als 14 Inseln und Inselchen (Cayos genannt) mit ihren einzigartigen Palmenstrände n machen den Nationalpark Morrocoy zu einem der begehrtesten Reiseziele an der Ostküste Falcons. Durch die Vielfalt der "Cayos" kann der Besucher die Insel aussuchen, die seinen speziellen Wünschen und Bedürfnissen entspricht: Ruhe und Entspannung, Einsamkeit, Wassersport z.B. profesionelles Tauchen oder nur einfach Schnorcheln in den Korallenriffen, Sonnenbaden oder alles zusammen.
 

 

 

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cuevadeuloaWeite, einsame Sandstrände mit Kokosplantagen sind charakteristisch für die gesamte nordöstliche Küstenregion bis hin zur Halbinsel Paraguana. Diese liegt im zentralen Norden Falcons und bietet seinen Besuchern ideale Badestrände, viele mit optimalen Bedingungen zum Praktizieren von Windsurfing mit konstanten Winden das ganze Jahr über.Der Nationalpark Juan Crisostomo Falcon ist Teil der Sierra von San Luis, einer Küstenbergkette im nördlichen Teil des Festlandes von Falcon gelegen. Tropischer Bergwald mit einem speziellen, frischen Tropenwaldklima erwartet den Besucher der Sierra auf einer Wanderung durch die unberührte Natur oder beim Besuch der Tropfsteinhöhlen und kleinen Wasserfällen in der Region.

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Die Höhlenformationen mit einem riesigen unterirdischen See und die "Haitone", vertikale Galerien mit bis zu 305 m Tiefe, bieten einen Einblick in die fazinierende Geschichte und Funktion dieses einmaligen Ökosystems. Auch Thermalquellen mit kurativen Eigenschaften, viele noch völlig unberührt, finden sich in verschiedenen Teilen der Sierra.

In der Halbinsel von Paraguana liegt der Berg von Santa Ana (ein Nationalmonument), der sich bis auf über 800 m aus eine weiten, trockenen Ebene erhebt. Von der Trockenvegetation am Fuße ändert sich der Pflanzenbewuchs kontinuierlich bis hin zu einem tropischen Nebelwald auf der Spitze des Berges. Eine fazinierende Vogelwelt erwartet den Besucher in einem anderen Teil der Halbinsel im Naturreservat Boca de Caño, einem Paradies für Ornitologen.

 

An der Ostküste Falcons befindet sich ein weiteres wichtiges Naturreservat, Reserva de Fauna Silvestre de Cuare, in dem verschiedenste Arten von Wasservögeln, insbesondere große Kolonien von rosafarbenen Flamingos und roten Coro-Coro, in freier Wildbahn beobachtet werden können.
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Direkt vor den Toren der Stadt Santa Ana de Coro erstreckt sich der Nationalpark Medanos de Coro, eine weiten Sanddünenlandschaft mit einer Ausdehnung von 92.000 ha, einmalig im gesamten karibischen Raum. Die beeindruckenden Dünenformationen befinden sich im stetigen Wandel, bewegt durch den konstanten Küstenwind.

Die Hauptstadt des Bundesstaates Falcon ist Santa Ana de Coro, erste politische und religiöseHauptstadt auf dem südamerikanischen Kontinent, gegründet im Jahr 1527. Aufgrund seiner noch heute hervorragend erhaltenen Kolonialarchitektur wurde die Stadt zusammen mit seinem königlichen Hafen La Vela von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Viele Häuser in Lehmarchitektur aus der spanischen Kolonialzeit sind im Stadtkern erhalten und einige funktionieren heutzutage als Museen, wie das Haus des Balkons der Familie Arcaya oder das Haus der eisernen Fenster.

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Aber nicht nur die Architektur ist sehenswert in Coro. Auch das kulturelle Leben, die Musik, die Gastronomie, das Kunsthandwerk und die Literatur spiegeln die Wurzeln der kolonialen Vergangenheit wieder und sind lebendige Zeugen der Geschichte der Stadt.

In Santa Ana de Coro kreuzten sich die Wege der Einwanderer von verschiedenen Kontinenten mit ihren verschiedenen Kulturen und mit denen der indianischen Urbevölkerung. Die alten Traditionen der Turas mit ihren Tänzen, in denen sie die Götter um den so wichtigen Regen bitten (23. und 24. September) und die Festivitäten der Locos von La Vela mit ihren aufwendigen und einmaligen Kostümen (28. Dezember) sind nur einige dieser Ausdrücke der traditionellen Kultur in Falcon.

 

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In Falcon finden sich eine Vielzahl kolonialer Kirchenbauten aus verschiedenen Jahrhunderten. Die kleinen und bezaubernden Kirchen in der Halbinsel von Paraguana aus dem 17. Jahrhundert oder die Kathedrale in Santa Ana de Coro und die Kirche von San Nicolas de Bari aus dem 16. Jahrhundert sind nur einige Beispiele davon. Das Kreuz von San Clemente in Coro, geschnitzt aus dem Holz des Cujibaumes, unter dem die erste katholische Messe gehalten wurde, datiert gleichfalls aus diesem Jahrhundert.

 

Einen Einblick in die jahrhundertealte Kirchengeschichte in Südamerika und das Leben in der Stadt Coro vermittelt ein Besuch im Museum der Diozöse in Coro, in dem einige der wichtigsten Kirchenschätze des Kontinentes ausgestellt sind. In der Kathedrale von Coro sind auch noch Zeugnisse der kurzen deutschen Kolonialgeschichte des Handelshauses der Welser im 16. Jahrhundert in der Stadt zu finden.

In der westlichen Region Falcons liegt das Städtchen Urumaco, in desses Umgebung die wohl wichtigsten archäologischen Fundstätten des nördlichen Südamerika entdeckt wurden. In den letzten Jahren wurden dort die Reste der weltgrößten Schildkröte wie auch des größten Nagetieres gefunden, welche in Urzeiten diese Erde bewohnten. Ein großes paleontologisches Museum ist dort im Bau, welches ermöglichen wird, alle diese Funde an einem Ort auszustellen.

In der Gemeinde Colina befindet sich eine der wichtigsten Fundstätten von Resten prekolombianischer Kulturen, welche zum Teil mehr als 4.000 Jahre alt sind. Auch in der Halbinsel von Paraguana, in der Sierra von San Luis und in der Ostküste Falcons wurden vielfältige Zeugnisse alter Kulturen in Form von Materialien, bearbeiteten Steinen, Skulpturen und Höhlenmalereien gefunden und können vom interessierten Besucher besichtigt werden.

Die Hauptstadt des Bundesstaates Falcon ist Santa Ana de Coro, erste politische und religiöseHauptstadt auf dem südamerikanischen Kontinent, gegründet im Jahr 1527. Aufgrund seiner noch heute hervorragend erhaltenen Kolonialarchitektur wurde die Stadt zusammen mit seinem königlichen Hafen La Vela von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Viele Häuser in Lehmarchitektur aus der spanischen Kolonialzeit sind im Stadtkern erhalten und einige funktionieren heutzutage als Museen, wie das Haus des Balkons der Familie Arcaya oder das Haus der eisernen Fenster.

Aber nicht nur die Architektur ist sehenswert in Coro. Auch das kulturelle Leben, die Musik, die Gastronomie, das Kunsthandwerk und die Literatur spiegeln die Wurzeln der kolonialen Vergangenheit wieder und sind lebendige Zeugen der Geschichte der Stadt.

In Santa Ana de Coro kreuzten sich die Wege der Einwanderer von verschiedenen Kontinenten mit ihren verschiedenen Kulturen und mit denen der indianischen Urbevölkerung. Die alten Traditionen der Turas mit ihren Tänzen, in denen sie die Götter um den so wichtigen Regen bitten (23. und 24. September) und die Festivitäten der Locos von La Vela mit ihren aufwendigen und einmaligen Kostümen (28. Dezember) sind nur einige dieser Ausdrücke der traditionellen Kultur in Falcon.

In Falcon finden sich eine Vielzahl kolonialer Kirchenbauten aus verschiedenen Jahrhunderten. Die kleinen und bezaubernden Kirchen in der Halbinsel von Paraguana aus dem 17. Jahrhundert oder die Kathedrale in Santa Ana de Coro und die Kirche von San Nicolas de Bari aus dem 16. Jahrhundert sind nur einige Beispiele davon. Das Kreuz von San Clemente in Coro, geschnitzt aus dem Holz des Cujibaumes, unter dem die erste katholische Messe gehalten wurde, datiert gleichfalls aus diesem Jahrhundert.

Einen Einblick in die jahrhundertealte Kirchengeschichte in Südamerika und das Leben in der Stadt Coro vermittelt ein Besuch im Museum der Diozöse in Coro, in dem einige der wichtigsten Kirchenschätze des Kontinentes ausgestellt sind. In der Kathedrale von Coro sind auch noch Zeugnisse der kurzen deutschen Kolonialgeschichte des Handelshauses der Welser im 16. Jahrhundert in der Stadt zu finden.
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