Santa Catarina, Land der Gegensätze
Santa-Cataria-la-gente-001Santa Catarina. Ist ein Stück Brasilien voller Überraschungen. Mit nur 94,4 Millionen km. was 1,12 % des nationalen Territoriums entspricht - besitzt der kleine Bundesstaat eine sehenswerte Vielfalt hinsichtlich seiner Bevölkerung, seine Klimas und seiner Landschaften. Darüber hinaus verfügt es über ein gehobenes soziales Niveau, eine hochentwickelte und konkurrenzfähige Wirtschaft. Seine geografische Position im südlichen Zentrum des Landes verleiht ihm einen strategischen Stellenwert nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Wirtschaftliche Union: Mercosur. Aufgrund seiner Santa-Cataria-la-gente-002Vielfältigkeit widmet es sich vorzugsweise dem Tourismuswesen. In dieser Hinsicht ist die 560 km. Lange Küstenregion mit 500 Stränden privilegiert. Lediglich 2 Stunden von der Küste entfernt erheben sich die Gebirgszüge, die zu den wenigen Regionen Brasilien gehören mit Schneefall. Außerdem finden sich hier Mineralwasserquellen und Natur in Überfülle. Schließlich bleibt noch die farbenreiche Kultur der Bevölkerung zu erwähnen Kultur der Bevölkerung zu erwähnen. Im Laufe von 500 Jahren brasilianischer Geschichte haben aufeinanderfolgende Einwanderungswellen das facettenreiche Gesicht der gegenwärtigen Bevölkerung Santa Catarina geprägt. Dies stellt nicht nur eine kulturelle Attraktion für den Tourismus dar, sondern ist auch die Antriebskraft für den Erfolg des demografische und wirtsch
KÜSTENREGION IM NORDEN

Sonnenrute und Smaragdküste Friedliche Fischerdörfer und belebte Badeorte im Wechsel mit Stränden von unberührter Natürlichkeit und überwältigender Schönheit. Die catarinensische Küstenregion ist eine der schönsten Brasilien und Agglomerationspunkt der höchstentwickelten Infrastruktur des Bundesstaates. Mit einer Ausdehnung von 560km und annähernd 500 Stränden bietet sie den Schaufplatz für touristische und historische Zentren wie Sáo Francisco do Sul, der Balneário Camboriú, Florianópolis und Laguna. Im äußersten Norden befindet sich Sáo Francisco do Sul, wichtigste Hafenstadt in dieser Region und drittälteste Niederlassung Brasiliens, welche 1504 von den Franzosen entdeckt und im 18ten Jahrhundert von Einwanderern der Azoren kolonialisiert wurde. Die azorischen Einwanderer ließen sich entlang der Küste nieder, insbesonders weiter südwärts, und gründeten Walfangstationen welche heutzutage friedliche Badeorte sind wie Barra Velha, Picarras, Penha und Armacáo. Der Beto Carrero World Park ist der größte Vergnügungspark seiner Art in Brasilien und Hauptanziehungspunkt der Region zu der ebenfalls die lebhafte Hafenstadt Itajaí zähl Der Balneário Cambotiú ist mit seinen Wolkenkratzern, seinen herrlichen Stränden, und seinem regen Nachtleben das zweitwichtigste Touristenziel in Santa Catarina. Die besten Möglichkeiten für die Liebhaber des Tauch- und Segelsports befinden sich in den ruhigen Gewässern von Bumbinhas, Porto Belo und des Naturschutzgebietes Marinha do Arvoredo Florianópolis Trauminse Die catarinische Hauptstadt ist eine paradiesische Insel mit 100 Stränden, außergewöhnlischen Naturschönheiten und einer vollständigen urbanen und touristischen Infrastruktur.
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Florianópolis, die Hauptstadt des Bundesstaate s, ist das Touristenzentrum während des Sommers. Hier findet man eine Welt voller Gegensätze wo die Lebhaftigkeit des modernen Lebens coexistiert mit der friedlichen Ruhe der kleineren Gemeinden im inneren der Insel. Es ist ein herrliches Fleckchen Paradies mit 300.000 privilegierten Einwohnern und besteht aus 436km² grünem Hügelland, verschiedenen Lagunen und 100 Stränden und stellt eines der touristischen Hauptziele Brasiliens dar. Der azorische Geist, vererbt von den Einwanderern welche die Region vor 250 Jahre besiedelten, gibt der Insel ihr Flair. Die Fischerboote, die Strickhäkeleien, die Folklore, die Gastronomie, die Architektur im Kolonialstil und die historischen Festungen qualifizieren für touristische Einnahmequellen die ihrerseits einen Ausgleich für das Nichtvorhandensein hochgradiger Industrie darstellen. Hier befinden sich Dörfer die der Tradition und Geschicht verschrieben sind, wie Antônio de Lisboa und Ribeiráo da Ilha, und die dem Fortschritt der modernen Zeit wiederstehen. Das Meer an den Stränden im Norden ist ruhig und die dortige Infrastruktur ist gut entwickelt. Jurerê, Canasvieiras und Ingleses sind die meist frequentierten Strände, hauptsächlich von Touristen aus Argentinien. Im Osten befindet sich die berühmte Lagoa de Conceicáo wie auch die Strände Joaquina, Mole und Barra de Lagoa, Treffpunkte der Jugend wo Extremsportarten zu Hause sind. Der Süden ist eher von ländlichen Charakter und Strände wie Armacáo und Pântano do Sul bezaubern durch ein Ambiente von Fischernetzen und farbenprächtigen Fischerbooten.
DIE SÜDLICHE KÜSTENREGION
Wellenreiten, Walfische und Geschichte Neben den Stränden von ursprünglicher Natürlichkeit und den tiefen Schluchten der Aparados Gebirgszüge gibt es Dutzende von Städten, welche die ihnen vererbten Traditionen ihrer italienischen Vorfahren unverändert erhalten haben. In Richtung Süden trifft man auf paradiesische Flecken von ursprünglich erhaltener Natur mit perfekten Wellen für den Surfsport. Dort ist es ebenfalls möglich die „Franca“ Walfische zu beobachten, die in den Monaten Juni bis November in der Nähe der Küste verweilen und sich der Zeugung und Nährung ihres Nachwuckses widmen. Garapaba und Imbituba – ideale Orte für den Touristen um Wale zu beobachten – sind recht lebhaft besuchte Badeorte während des Sommers. Die historische Stadt Laguna ist berühmt für ihren Karneval, für den Leuchtturm Santa Marta – eines der höchsten Bauwerke der Welt errichtet mit Walölmörtel – und für ihre interessanten kulturellen Hindergrund. Dort befindet sich ebenfalls die unter Denkmalschutz stehende Tordesilhas wie auch das Geburtshaus der Brasilianischen Volksheldin Anita Garibaldi. 600 Gebäude und Bauwerke wurden von den Stadtvätern bereits unter Denkmalschutz gestellt. Im Süden der Laguna sind bekannte Badestrände gelegen wie Praia do Rincáo, Arroio do Silva und Morro dos Conventos. Im Grenzgebiet zu dem Bundesstaat Rio Grande do Sul befindet sich eine beeindruckende Gruppierung von tiefen Schluchten die unter dem Namen Aparados da Serra bekannt sind und den Besucher in Erstaunen versetzen. Mit einer Höhe von bis zu 1000 Metern stellen sie ein Markenzeichen des brasilianischen Ökotourismus dar.

DAS EUROPÄISCHE TAL
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Tropisches Deutschland Im Flusstal des Itajai erhalten Städte wie Blumenau, Brusque und Pomerode ein Stück Deutschland eingraviert in Brasilien. Blumenau ist das Zentrum dieser germanischen Gravur auf brasilianischem Boden. Berühmt für seine Webereien, seine Kristalle und sein Porzellan zieht sich diese schöne Stadt von 250.000 Einwohnern entlang des Itajaí-Acu Flusses. Seine breiten Strassen sind gesprenkelt mit urtypischen Gebäuden und den Fluss überspannenden Brücken. Hier findet man lebhaft besuchte Bierlokale, saubere Bürgersteige und gepflegte Parkanlagen in welchen wohlerzogene und gastfreundliche Menschen spazieren gehen. Brusque ist bekannt als die Stadt der Webereien und besitzt das stärkste Monopol in der Kleidungsfabrikation in Brasilien. Ihr Nettosozialprodukt pro Einwohner liegt weit über dem nationalen Durchschnitt. Die Stadt zeichnet sich weiterhin durch ihre Architektur und ihre deutsche Gastronomie aus. In dem Altstadtgebiet Botuverá befindet sich die faszinierende Höhle von Botuverá.. Pomerode, obgleich kleiner, gilt als die „deutscheste“ Stadt Brasieliens. 32 km von Blumenau entfernt, hebt sie sich nicht nur von den anderen Städten durch den Bilinguismus ihrer Bevölkerung ab (95% der Einwohner sprechen fließend Deutsch) sondern auch, wie es nicht anders sein kann, durch ihre Architektur und ihre typisch germanische Küche, Rio do Sul, Gaspar, Rio dos Cedros, Indaial, Rodeio und Iberama sind weitere erwähnenswerte Städte im „Europäischem Tal“.Santa-Cataria-la-gente-005

Prinzenrute Kultureller Charme und die Schönheit des „Serra do Mar“ Gebirges Die Rute beginnt in Joinville, führt entlang der Küste bis in die Höhen des Serra do Mar Gebirgszuges hinauf und enthüllt die Schönheit und Einfachheit des catarinensischen Landesinnern. Die „Prinzenrute“ nimmt ihren Anfang in der größten Stadt Santa Catarinas. Dieser Rute zu folgen entland moderner Städte wie Jaraguá do Sul oder mehr ländlicheren Städtchen wie Sáo Bento do Sul, Corupá, Campo Alegre und Rio Negrinho, heißt die Einfachheit und Schönheit des catarinensischen Hinterlandes zu entdecken und dies mit dem Anstrich authentisch germanischer Traditionen. Joinville liegt inmitten des Serra do Mar Gebirges und der Bucht Babitonga und begann seine Geschichte als ein Geschenk der königlich portugiesischen Familie an die französische Königsfamilie die sich beide durch die Heirat des Prinzen von Joinville und der Prinzessin Francisca Carolina, Schwester von D. Pedro II, vereinigten. Mit einer gegenwärtigen Einwohnerzahl von einer halben Million hat die Stadt ihren französischen Namen beibehalten, spricht jedoch mit deutschem Akzent. Die deutschstämmigen Siedler verwandelten die Stadt in den wichtigsten Industriepol und Exporteur von Produkten in Santa Catarina. Trotz ihrer industriellen Bedeutung zeichnet sie sich durch ihre „Menschlichkeit“, ihren Charme und ihren zahlreichen Grünanlagen aus und ist gemeinhin bekannt als die: Blumenstadt.

Santa-Cataria-la-gente-006Die Prinzenrute ist eine vorzugsweise touristische Rute und erscheint wie eine märchenhafte Reise durch Nadelwälder und Wiesenland. Sie führt hinauf zum Serra do Mar Gebirge und führt von dort nach Campo Alegre, Sáo Bento do Sul und Rio Negrinho. Letztere sind typisch deutsche Ortschaften mit kleinen Holzhäusern und stets makellos sauber gehaltenen Pflastersteinstraßen. Die germanische Kultur ist ebenfalls in Corupá erkennbar, wo Dutzende von kleineren Bächen und Wasserfällen aus dem Hügelland entsprießen und die von Wanderwegen durchlaufen sind. Weiter abwärts befindet sich Jaraguá do Sul mit 100.000 Einwohnern. Obgleich diese Stadt einen weltweiten Ruf genießt aufgrund ihrer Produktion von Motoren und Strickwaren hat sie die Herzlichkeit einer Kleinstadt bewahrt und ist bekannt als ein exzellenter Ort für den Kanusport und das Drachenfliegen.

Schneeruten : Bergklima Lediglich 100 km von der Küste entfernt ist es kalt und es schneit in den mit brasilianischen Nadelbäumen bedeckten Bergen mit einer Höhe von fast 2000 Metern. Das Überraschende Szenarium von Schnee, Tannenwäldern und Kälte im Winter unterstreicht nur noch mehr die Schönheit des catarinensichen Hochlandes. Kleine Städte und ländliche Dörfer formen und vervollständigen das Naturschauspiel grünbehangener Gebirgszüge und von tiefen Schluchten durchfurchten Ebenen. Obgleich man sich nur 100 km von der Küste entfernt befindet, atmet man die frische Bergluft und genießt man die Aussicht auf weites Grasland wo Kühe und Wälder zu Hause sind. Die Bundesstraße SC-438, die sich in weniger als 20 km bis zu einer Höhe von 1.467 Metern in dem Rio do Rastro Bergen hinaufschlängelt, ist eine der Haupttouristenpunkte der Region. Urubicí, in einer Höhe von 1.820 Metern gelegen, ist die höchste und kälteste Stadt Santa Catarinas mit Temperaturen die sich im Winter dem Nullpunkt nähern. Nicht weit davon befindet sich die Stadt Sáu Joaquim, zweitgrößter Apfelproduzent des Bundesstaates, und die den Touristen außerdem bekannt ist als Schauplatz gelegentlichen Schneefalls. Die größte Stadt der Region ist Lages, ehemalige Zwischenposten von Reitertruppen und die zur Zeit des Reiches einen Verbindungspunkt zwischen den Staaten Rio Grando do Sul und Sáu Paulo darstellte. Lages verwandelte sich in ein wichtiges Viehhandelszentrum. Hier ist das ländliche Leben zu Hause. Pinháo, Barbecues, der ungesüßte Tee und die an Bauernhöfe erinnernden Hotels.
DIE ÜBERRASCHUNG DES WESTENS
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Land des Contestado und der thermischen Quelle Eine Stadt von tyrolischem Charakter; Gesänge und Künstler; Mineralwassergebiete und Orte die von der Geschichte des Contestado Krieges erzählen sind die Anziehungspunkte dieser Region. Die Region im Westen erstreckt sich weithin zwischen der Bundesstraße BR-116 und der Grenze zu Argentinien. Zentralgelegene Städte wie Irani berichten von der militärischen Epoche des Contestado Krieges, eine Epoche welche die Region mitgeprägt hat und die in Museen, Bauwerken und der Erinnerung der jungeren Generationen am Leben erhalten bleibt, Die ethnische Verschiedenartigkeit der Region ist bemerkenswert. Die am stärksten vertretenen Italiener sind die Gründungsväter der größeren Städte wie Chapecó, das regionale Zentrum im äußersten Westen. Vor allem findet sich die italienische Lebensweise in Tangará, Videira und Pinheiro Perto. Der Besucher wird erstaunt sein über das Vorhandensein einer japanischen Kolonie inmitten der kleineren Stadt Frei Rogério, welche die Traditionen erhält und zelebriert in Form von traditionellen Festen wie die Florado da Cerejeira. Von einem touristischen Standpunkt aus sind Städte wie Treze Tilias hervorzuheben, welche ihr starkes tiroler Erbgut bewahrt hat, sowie Fraiburgo, auch bekannt als die Apfelstadt. Die westliche Region bietet zahlreiche erwähnenswerte Naturattraktionen: thermische Wasserquellen die in den Mineralwassergebieten von Piratuba, Águas de Chapecó, Palmitos, Sáo Carlos, Quilombo und Caibi gelegen sind. Santa Catarina

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